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Wie Schweizer KMU mit Gesundheitsschutz umgehen

Wie Schweizer KMU mit Gesundheitsschutz umgehen

Im Jahr 2000 war gut jeder vierte Erwerbstätige in der Schweiz häufig oder chronisch gestresst, 2010 war es bereits jeder dritte. Da die meisten Erwerbstätigen in KMU angestellt sind, stellt sich die Frage, was diese Betriebe unternehmen, um die Gesundheit ihrer Mitarbeitenden zu schützen und zu fördern. Eine Studie der FHNW von Martial Berset, Andreas Krause und Laura Straub zeigt, dass in einigen KMU der Handlungsbedarf nicht erkannt wird und auch Skepsis gegenüber dem Nutzen von BGM-Massnahmen besteht. Informationen über den Sinn und Zweck von BGM, Überzeugungsarbeit und positive Umsetzungsbeispiele sind nach wie vor gefordert.

Zusammenfassung der Studie

Dauererreichbarkeit belastet Mitarbeitende

Dauererreichbarkeit belastet Mitarbeitende

Ständige Erreichbarkeit und die Vermischung von Arbeitszeit und Privatleben belasten Mitarbeitende zunehmend. Rund 60 Führungskräfte und Personalverantwortliche aus der Ostschweiz nahmen am Montag, 14. September 2015, im Würth Haus in Rorschach an einer Tagung zum Thema «Dauernd erreichbar und ständig unterbrochen?» des Forums BGM Ostschweiz teil. Dabei wurden auch die Resultate einer Umfrage bei Ostschweizer Betrieben vorgestellt. Das Hauptreferat hielt Curdin Sedlacek von Conaptis.

«Nach-Urlaubsdepression»

«Nach-Urlaubsdepression»

Der TagesAnzeiger berichtete im August über das «Post-Holidy-Syndrom», auf Deutsch die «Nach-Urlaubsdepression». Es geht um die provokante Frage, ob Ferien überhaupt erholsam sind: Verschiedene Studien konnten zeigen, dass sich Gesundheitszustand und Wohlbefinden bei Antritt der Ferien zwar rasch verbessern, sich mit dem Ende des Urlaubs jedoch ebenso rasch wieder verschlechterten. Teilweise entwickeln Arbeitnehmende nach den Ferien für kurze Zeit sogar Symptome wie bei einer Depression. Der Bericht zitiert verschiedene Studien und Experten und fragt nach Auswegen aus dem «Post-Holidy-Syndrom».

Gut erholt aus den Ferien in die «Depression» (TagesAnzeiger vom 16.08.2015)

Umgang mit psychischen Belastungen am Arbeitsplatz

Umgang mit psychischen Belastungen am Arbeitsplatz

Laut einer neuen Studie der Fachhochschule St.Gallen zur Wahrnehmung von Betrieblichem Gesundheitsmanagement wünschen sich 43% der Angestellten Schulungen zur psychischen Gesundheit bzw. zum Umgang mit psychischen Belastungen. Im Bericht des St.Galler Tagblatts vom 28. Mai 2015 äussern sich neben dem Autor der Studie, Dr. Markus Grutsch, auch Annette Nitsche von der Fachstelle Betriebliche Gesundheitsförderung bei ZEPRA sowie weitere Fachpersonen aus der Region.

«Nervensache Job» (Tagblatt vom 28.05.2015)
FHS-Studie zum Betrieblichen Gesundheitsmanagement

Betriebliche Gesundheitsförderung bei BWB-Altenrhein AG

Betriebliche Gesundheitsförderung bei BWB-Altenrhein AG

Exportorientierte Unternehmen wie die BWB-Altenrhein AG sind in der aktuellen Wirtschaftslage besonders gefordert – umso wichtiger ist die Gesundheit der Mitarbeitenden. Anlässlich der Jahresversammlung des Forums für Betriebliches Gesundheitsmanagement Ostschweiz trafen sich die Mitglieder sowie die beiden Regierungsvertretenden der Trägerkantone Heidi Hanselmann und Matthias Weishaupt am 7. Mai 2015 bei der BWB-Altenrhein AG zu einer Betriebsbesichtigung.

Ständig erreichbar und dauernd gestört

Ständig erreichbar und dauernd gestört

Das Arbeitsleben hat sich in den vergangenen 20 Jahren rasant verändert. Neue Informations- und Kommunikationstechnologien prägen den Berufsalltag von uns allen. Smartphones ermöglichen es, nicht nur telefonisch ständig erreichbar zu sein, sondern in «real time» auch ausserhalb der eigentlichen Arbeitszeit alle Emails zu empfangen, welche von 'links und rechts' und von 'oben und unten' an uns gerichtet werden. Rund um die Uhr treffen Informationen, Anfragen und Aufträge ein, nicht selten mit der Erwartung der Absendenden, dass ihre Anliegen rasch - möglichst innert Stunden - beantworten werden.

Testen Sie Ihr betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM)

Testen Sie Ihr betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM)

Gesundheitsförderung Schweiz hat einen Online-Test entwickelt, mit dem Unternehmen auf einfache Weise den Status quo des betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM) im eigenen Unternehmen ermitteln können:

«Wie weit ist betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) in Ihrem Unternehmen entwickelt? Machen Sie unseren BGM-Check. Eine Auswertung zeigt Ihnen auf, wo Ihre Stärken liegen und wo Sie sich allenfalls verbessern können.»

Erwerbstätigkeit und Angehörigenbetreuung vereinbaren

Erwerbstätigkeit und Angehörigenbetreuung vereinbaren

Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Rund die Hälfte der Bevölkerung ist irgendwann im Leben mit Pflegeaufgaben konfrontiert. An einer Tagung in St.Gallen wurde am Dienstagabend, 2. September, aufgezeigt, wie Erwerbstätigkeit und Angehörigenpflege langfristig miteinander vereinbart werden können. Fachleute führender Unternehmen und von Forschungs- sowie Bildungsinstitutionen waren sich einig: Davon profitieren Wirtschaft und Familien.