Neue Strategie für die Gesundheit im Alter

Rund 50 Vertreterinnen und Vertreter von Fachorganisationen, Berufsverbänden, kantonalen Fachstellen sowie von Vereinen und Netzwerken fanden sich am 18. November in der Lokremise in St.Gallen ein. Ziel der Veranstaltung war es, die Gesundheitsförderung und Prävention im Alter zu diskutieren. Mit dabei war auch Regierungspräsidentin Heidi Hanselmann.

Potenzial noch nicht ausgeschöpft
Die Workshopteilnehmenden identifizierten zwar vielerorts im Kanton St.Gallen eine breite Palette an Angeboten, jedoch bedarf es einer verstärkten Koordination und Vernetzung ebendieser. Zusätzlich ist die interprofessionelle Zusammenarbeit unter Einbezug der Freiwilligen auf lokaler Ebene sehr wichtig. In einigen Gemeinden und Regionen besteht Potenzial, mehr für die Gesundheitsförderung und Prävention der älteren Bevölkerung zu tun. Seitens Kanton könnten hierfür vermehrt Anreize geschaffen werden.

Einbezug der älteren Bevölkerung als Lösungsansatz
Zur Förderung der Gesundheit älterer Menschen sollen die Angebote verstärkt generationenverbindend gestaltet sein. Um vulnerable und schwererreichbare Gruppierungen besser über die verschiedenen Angebote zu informieren, sind weitere Anstrengungen nötig. Die geplante Strategie soll gemäss den Workshopteilnehmenden die Ressourcen der älteren Bevölkerung in den Fokus stellen und Seniorinnen und Senioren stärker miteinbeziehen. Auf Basis der vorliegenden Workshopergebnisse wird nun eine Strategie für die Gesundheitsförderung und Prävention im Kanton St.Gallen in den nächsten Jahren erarbeitet.

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