SOS-Spielsucht

Risiko Glückspiel

Glückspiele im Zusammenhang mit Geldspielen sind für manche Menschen ein Risiko. Den meisten gelingt es, verantwortungsvoll zu spielen. Der Übergang vom lustvollen und ungezwungenen Spiel zum problematischen oder krankhaften Spielverhalten ist dynamisch und unauffällig. Pathologisches Spielen ist eine von der WHO anerkannte Krankheit, die sich oft im Verborgenen entwickelt. Betroffene können trotz Verlusten im Spiel der Versuchung, erneut zu spielen, nicht widerstehen. Um die Spannung aufrechtzuerhalten oder in der Hoffnung, mit einem Gewinn Schulden abzubauen, werden immer höhere Beträge eingesetzt. Das krankhafte Spiel bringt oft schwerwiegende finanzielle Konsequenzen mit sich, welche auch das Umfeld betreffen.

Unterstützung im Kanton St.Gallen

Zur Prävention von problematischem Glück- und Geldspiel beteiligt sich der Kanton St.Gallen am interkantonalen Angebot SOS-Spielsucht. SOS-Spielsucht möchte die Bevölkerung über die Risiken des Geldspiels informieren. Betroffene und Angehörige können sich kostenlos und anonym beraten lassen.

Weitere Beratungs- und Hilfsangebote für den Kanton St.Gallen finden Sie hier:

Präventionsmaterial

Für Anbieter von Pokerspielen im Kanton St.Gallen:

Turnierveranstalter können die kantonale Version des von SOS-Spielsucht entwickelten Informationsflyers «Damit das Pokern ein Vergnügen bleibt» beim Amt für Gesundheitsvorsorge kostenlos bestellen:

Weitere Informations- und Unterrichtsmaterialien:

Das interkantonale Angebot SOS-Spielsucht stellt kostenlos diverse Informations- und Unterrichtsmaterialien zur Verfügung:

Online-Workshop: «Jugendschutz – leicht gemacht!»

Online-Workshop: «Jugendschutz – leicht gemacht!»

Die Einhaltung der Jugendschutzbestimmungen beim Verkauf von Alkohol und Tabakwaren stellt das Verkaufs- und Servicepersonal immer wieder vor besondere Herausforderungen. Mit dem Online-Workshop «Jugendschutz – leicht gemacht!» möchte das Amt für Gesundheitsvorsorge das Verkaufspersonal bei dieser wichtigen Aufgabe unterstützen.

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3. St.Galler Symposium Suchtprävention

3. St.Galler Symposium Suchtprävention

Leistungsdruck und Suchtmittel
Donnerstag, 30. Mai 2024, 14:00 – 17:30 Uhr, Klubschule Migros am Bahnhofplatz in St.Gallen

Das St.Galler Symposium Suchtprävention findet 2024 zum dritten Mal statt. Die Referierenden sind Dominique Schori vom Drogeninformationszentrum (DIZ) Zürich, Dr. Nadine Eggimann Zanetti von der Militärakademie der ETH Zürich und Dr. Martin Viehweger, Aktivist für sexuelle Gesundheit und Arzt für Infektiologie in Berlin und Zürich.

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Tabakindustrie-Lobby-Index: Schweiz auf dem zweitletzten Platz

Tabakindustrie-Lobby-Index: Schweiz auf dem zweitletzten Platz

Die Schweiz landet im neuen Tabaklobby-Index 2023 erneut auf dem zweitletzten Platz, nur knapp vor der Dominikanischen Republik. Unter den 20 europäischen Ländern, die teilgenommen haben, schneidet die Schweiz sogar am schlechtesten ab. Die Arbeitsgemeinschaft Tabakprävention Schweiz schreibt dazu: «Dies verdeutlicht einmal mehr: Der Einfluss der Tabakindustrie auf die Politik in der Schweiz bleibt ungebrochen und verhindert eine wirksame Tabakkontrolle, welche die Menschen vor den tödlichen Produkten schützt.»

Zum Bericht: Global Tobacco Industry Interference Index 2023