Psychische Gesundheit

Wir leben in einer hektischen Zeit, die sich laufend verändert. Dieses Umfeld ist für viele Menschen belastend. In der Prävention wird es daher immer wichtiger, auch seelisches Wohlbefinden aktiv zu fördern. Der Aufbau einer wirkungsvollen Zusammenarbeit der massgeblichen Akteure ist dabei ein zentraler Erfolgsfaktor.

Ostschweizer Forum für psychische Gesundheit

Als Grundlage für ein längerfristiges, gemeinsames Engagement der Kantone St.Gallen, Appenzell Ausserrhoden und Innerrhoden sowie dem Fürstentum Liechtenstein wurde das «Ostschweizer Forum für psychische Gesundheit» gegründet. Ziel des Vereins ist es, psychische Gesundheit zu thematisieren und zu fördern, die Akteure in der Ostschweiz zu vernetzen und den Austausch zwischen Fachstellen, Betroffenen, Angehörigen und Interessierten zu stärken.

Das «Ostschweizer Forum für Psychische Gesundheit» thematisiert psychische Gesundheit und fördert den Austausch zwischen Fachpersonen, Betroffenen, Angehörigen und Interessierten.

Projekt «Kinder im seelischen Gleichgewicht - KIG III»

Das Ostschweizer Forum für Psychische Gesundheit (SG, AR, AI und FL), der Kanton Thurgau sowie die Landkreise Bodensee, Lindau und Ravensburg beteiligen sich im Rahmen des EU-Programms Interreg am Projekt «Kinder im seelischen Gleichgewicht».

Das Projekt «KIG III» hat das Ziel, die psychische Gesundheit von Kindern zu fördern, psychischen Erkrankungen entgegenzuwirken und bestehende Angebote über die Grenzen hinweg zu vernetzen.

Kampagne «Wie geht's dir?» lanciert Emotionen ABC

«Wie geht‘s dir?» lanciert eine neue Kampagne: Von A wie «ausgebrannt» bis Z wie «zufrieden» will sie die Bevölkerung dazu motivieren, das eigene emotionale Alphabet zu erweitern. Die neue Kampagne soll zur wichtigen und notwendigen Enttabuisierung im Bereich psychische Gesundheit beitragen. Zudem ermöglicht die neue «Wie geht’s dir?»-App, die aktuelle Gefühlslage regelmässig zu checken.

Die Kampagne zeigt auf, wie die psychische Gesundheit gefördert werden kann und will die Bevölkerung insbesondere dazu motivieren, über Gefühle zu sprechen, auch über belastende.

Im Rahmen der neu lancierten Kampagne «Wie geht’s dir?» können verschiedene Materialien rund um das Thema psychische Gesundheit als Druckversion bestellt werden.

Kampagne «ALLES IM GRÜNEN BEREICH»

Psychische Erkrankungen sind heute die häufigste Ursache für Arbeitsausfälle und Frührenten. Die Kampagne «ALLES IM GRÜNEN BEREICH - 10 Impulse für psychische Gesundheit beim Arbeiten» unterstützt Ostschweizer Unternehmen und Organisationen bei der Förderung der psychischen Gesundheit und beim Umgang mit psychischen Belastungen.

Die Kampagne «ALLES IM GRÜNEN BEREICH - 10 Impulse für psychische Gesundheit beim Arbeiten» unterstützt Betriebe und Mitarbeitende dabei, die psychische Gesundheit zu erhalten und zu fördern.

Ostschweizer Bündnis gegen Depression

Der Kanton St.Gallen hat mit den Kantonen Appenzell Ausserrhoden, Appenzell Innerrhoden und dem Fürstentum Liechtenstein im Rahmen der «Bündnisse gegen Depression» teilweise eng zusammengearbeitet. Diese grenzüberschreitende Kooperation zur Förderung der psychischen Gesundheit hat sich bewährt: In der Region sind verschiedene Projekte und Angebote entstanden, die bei der Bevölkerung auf reges Interesse stossen.

Das Ostschweizer Bündnis gegen Depression setzt sich für psychisches Gesundsein ein, macht Depression zum Thema und informiert über die «Volkskrankheit der Seele».

Einfluss der Pandemie auf das Suchtverhalten

Einfluss der Pandemie auf das Suchtverhalten

Wie wirkt sich die Corona-Pandemie auf das Suchtverhalten in der Schweiz aus? Steigt das Suchtpotential durch die Auswirkungen der Krise an? Gibt es Gruppen, die aktuell besonders gefährdet sind? Oder hat die Krise auch positive Auswirkungen auf das Suchtverhalten? Die bisherigen Erkenntnisse sind gemischt - je nach Suchtmittel und persönlichen Umständen. Wichtig ist, dass Betroffene möglichst frühzeitig Unterstützung erhalten.

Corona-Report von Pro Juventute

Corona-Report von Pro Juventute

Was macht die Covid-Pandemie mit den Kindern und Jugendlichen in der Schweiz? Wie geht es ihnen? Wie verändern die Massnahmen ihr Leben? Der «Corona-Report» von Pro Juventute fasst dazu erste Erkenntnisse aus wissenschaftlichen Studien, Befragungen und Daten aus Beratungsangeboten zusammen. Die mittel- und langfristigen Folgen lassen sich zwar noch nicht genau einschätzen. Bereits jetzt ist jedoch klar, dass Kinder und Jugendliche durch die Coronakrise stark belastet sind und bestehende Probleme und Ungleichheiten verstärkt werden.

Corona-Report: Die Pandemie trifft Kinder und Jugendliche hart

Erste Resultate von «Kinder im seelischen Gleichgewicht»

Erste Resultate von «Kinder im seelischen Gleichgewicht»

Kinder, die in einem belasteten Umfeld aufwachsen, haben ein deutlich höheres Risiko, später selber an einer psychischen Erkrankung zu leiden. Hier lohnt es sich, genauer hinzuschauen: Wie können wir Kinder und ihre Familien möglichst niederschwellig unterstützen? Das Projekt «Kinder im seelischen Geleichgewicht» setzt genau hier an. Von der Bestandsaufnahme der bestehenden Angebote, einer Analyse der Angebotslücken, der Verbesserung beim Auffinden von Hilfsangeboten über ein neues Online-Tool bis hin zur Vernetzung und Lückenschliessung konnte in den letzten vier Jahren bereits Einiges erreicht werden.