Angebote

Die Fachstelle Gemeinden des Amtes für Gesundheitsvorsorge setzt sich in enger Zusammenarbeit mit den Gemeinden aktiv dafür ein, Rahmenbedingungen zu schaffen, die ein gesundes Leben im Kanton St.Gallen fördern. Sie berät, unterstützt und begleitet die St.Galler Gemeinden bei der Planung und Umsetzung von bedürfnisorientierten, individuell abgestimmten Massnahmen. Das Ziel ist es, lokale Strukturen nachhaltig zu verbessern.

Haben Sie Fragen oder eine konkrete Idee? Nehmen Sie mit uns Kontakt auf.

Angebote und Projekte für St.Galler Gemeinden

Quartierbegehungen

Welche sozialen und baulichen Bedürfnisse haben Kinder und Familien? Mit geführten Begehungen durch Quartiere erfahren Entscheidungsverantwortliche im direkten Austausch vor Ort, was die Menschen auf ihren täglichen Wegen und an ihren Aufenthaltsorten schätzen und wo sie Verbesserungspotenzial sehen. Dieser Perspektivenwechsel kann für anstehende Planungsprozesse hilfreich sein.

Im Herbst 2021 wurde in der Pilotgemeinde Wil erstmals eine Quartierbegehung durchgeführt, um die Bedürfnisse von Kindern und Familien abzuholen. Begleitet und unterstützt wurde die Begehung vom Fachverband Fussverkehr Schweiz sowie dem Amt für Gesundheitsvorsorge. Eindrücke aus der Quartierbegehung finden Sie im folgenden Video.


Bei Interesse an einer Quartierbegehung in Ihrer Gemeinde melden Sie sich bei:

 

Hopp-la – Generationen in Bewegung

Gemeinsam mit der Stiftung Hopp-la bietet das Amt für Gesundheitsvorsorge generationenübergreifende Bewegungsangebote an. Hopp-la setzt sich für attraktive Bewegungs- und Begegnungsräume ein, die gemeinsame körperliche Aktivität sowie den Austausch zwischen den Generationen fördern (z.B. Generationen-Spielplätze).

Frühe Förderung in der Gemeinde

Angebote der frühen Förderung sind Teil einer umfassenden Kinder- und Jugendhilfe. Der Kanton beschreibt in seiner Strategie «Frühe Förderung» sechs Handlungsfelder und leitet daraus Empfehlungen für die Gemeinden und Fachinstitutionen ab.

Aufbau von Familienzentren

Im Rahmen der Strategie «Frühe Förderung» Kanton St.Gallen stehen für Aufbau und Weiterentwicklung von Familienzentren in den Jahren 2022 bis 2024 Fördergelder zur Verfügung:

Angebote für Familienzentren

Quartierbegehungen

Welche sozialen und baulichen Bedürfnisse haben Seniorinnen und Senioren? Mit geführten Begehungen durch Quartiere erfahren Entscheidungsverantwortliche im direkten Austausch vor Ort, was die Menschen auf ihren täglichen Wegen und an ihren Aufenthaltsorten schätzen und wo sie Verbesserungspotenzial sehen. Dieser Perspektivenwechsel kann für anstehende Planungsprozesse hilfreich sein.

Im Herbst 2021 wurden in der Pilotgemeinde Wil erstmals Quartierbegehungen durchgeführt, um die Bedürfnisse von Seniorinnen und Senioren abzuholen. Begleitet und unterstützt wurden die Begehungen vom Fachverband Fussverkehr Schweiz sowie dem Amt für Gesundheitsvorsorge. Eindrücke aus den Quartierbegehungen finden Sie im folgenden Video.


Bei Interesse an einer Quartierbegehung in Ihrer Gemeinde melden Sie sich bei:

Café Balance - Bewegung und Austausch für ältere Menschen

Café Balance richtet sich an Seniorinnen und Senioren, die gemeinsam in Bewegung bleiben möchten. Der Rhythmikkurs verbessert die Gangsicherheit und vermindert das Sturzrisiko. Bei der anschliessenden Kaffeerunde steht das gesellige Beisammensein im Zentrum.

Café Balance ist ein Angebot des Amtes für Gesundheitsvorsorge des Kantons St.Gallen, in Zusammenarbeit mit dem «Verein für Erwachsenen- und Seniorenrhythmik nach Dalcroze». Wir vermitteln die Kursleitenden, übernehmen die Kurskosten und unterstützen die Gemeinden bei der Bekanntmachung von Café Balance bei der älteren Bevölkerung. Die Gemeinde stellt einen geeigneten Raum mit Instrument zur Verfügung.

Informationsveranstaltungen Sturzprävention

Die Beratungsstelle für Unfallverhütung (BFU) bietet Informationsveranstaltungen zum Thema Sturzprävention für ältere Erwachsene an. Vermittelt werden sowohl allgemeine Informationen zur Prävention von Stürzen und Training im Alter als auch praktische Übungen. Die Veranstaltung kann direkt von Gemeinden, Vereinen, Verbänden usw. gebucht werden. Sie eignet sich als Einzelveranstaltung, kann aber auch in grössere Events integriert werden. Die Referentinnen und Referenten werden durch die BFU vermittelt. Das Angebot ist für St.Galler Gemeinden kostenlos; die Kosten werden aus dem kantonalen Aktionsprogramm «In Balance älter werden» finanziert. Melden Sie sich bei Interesse direkt bei:

Tag der betreuenden Angehörigen am 30. Oktober

Der 30. Oktober ist der interkantonale Tag der betreuenden Angehörigen. Was pflegende und betreuende Angehörige leisten, häufig im Verborgenen, ist von unbezahlbarem Wert. Bei dieser herausfordernden Aufgabe ist es wichtig, dass sie auch ihrer eigenen Gesundheit Sorge tragen können.

Um den wertvollen Einsatz von betreuenden Angehörigen sichtbar zu machen und zu würdigen, finden am 30. Oktober in der ganzen Schweiz verschiedene Aktionen statt. Ein guter Zeitpunkt, um sich für das Engagement der betreuenden Angehörigen in der eigenen Gemeinde zu bedanken und gleichzeitig auf Entlastungs- und Informationsangebote für betreuende Angehörige aufmerksam zu machen.

Broschüre «Impulse für ein gutes Lebensgefühl im Alter

Die Broschüre «Impulse für ein gutes Lebensgefühl im Alter» richtet sich an Seniorinnen und Senioren ab 65 Jahren. Sie kann kostenlos beim Amt für Gesundheitsvorsorge bestellt werden (Bestellformular). Für einen Versand der Broschüre an die ältere Bevölkerung können St.Galler Gemeinden eine Ausgabe mit ihrem Gemeindelogo auf der Titelseite bestellen. Die Druckkosten werden übernommen. Bei Interesse am Angebot melden Sie sich bei:

Tavolata – gemeinsam kochen und essen

Das Projekt «Tavolata» wurde vom Migros-Kulturprozent initiiert. Engagierte ältere Menschen gründen in ihrer Umgebung eine Tischrunde. Gemeinsam wird gekocht, gegessen und über den Alltag geplaudert. In der Regel kommen die Tavolatas 1x im Monat an einem öffentlichen (z.B. Schulküche) oder privaten Ort zusammen. Seniorinnen und Senioren geniessen gemeinsam eine gesunde, selbst zubereitete Mahlzeit.

«Tavolata» und die Fachstelle Gemeinden unterstützen die Gemeinden bei der Organisation einer Informationsveranstaltung für die Bevölkerung. Dabei besteht die Möglichkeit, auf bestehende Mittagstischangebote aufmerksam zu machen oder einen fachlichen Input über Ernährung im Alter zu integrieren.

Schulung: Einsamkeit im Alter

Einsamkeit gefährdet nachweislich die Gesundheit. Die Überwindung aus eigener Kraft ist speziell für ältere Menschen, die in ihrer Mobilität und Gesundheit eingeschränkt sind, schwierig. Unterstützung von aussen ist in vielen Fällen unabdingbar.

Gemeinden können mithilfe der Schulung die Verankerung des wichtigen – und angesichts von Covid-19 noch an Bedeutung gewinnenden – Themas «Einsamkeit im Alter» bei ihren Akteuren im Altersbereich unterstützen. Die Stärkung der sozialen Teilhabe älterer Menschen kann verfrühte Heimeinweisungen vermeiden und Pflegekosten verringern.

Im Rahmen der Schulung werden Fachpersonen in aufsuchenden Diensten (z.B. Besuchsdienste, Mahlzeitendienste), der Beratung und anderen Organisationen im Altersbereich zum Thema Einsamkeit geschult. Sie lernen konkrete Massnahmen kennen, die dabei unterstützen, Wege aus der Einsamkeit zu finden und werden befähigt, ihr Wissen auch an Mitarbeitende in ihrem Arbeitsumfeld weiter zu vermitteln.

Hopp-la - Generationen in Bewegung

Gemeinsam mit der Stiftung Hopp-la bietet das Amt für Gesundheitsvorsorge generationenübergreifende Bewegungsangebote an. Hopp-la setzt sich für attraktive Bewegungs- und Begegnungsräume ein, die gemeinsame körperliche Aktivität sowie den Austausch zwischen den Generationen fördern (z.B. Generationen-Spielplätze).

Kommunale Netzwerke 65+

Die Förderung von Bewegung und sozialer Teilhabe tragen dazu bei, dass immer mehr ältere Menschen bis ins hohe Alter ihre Autonomie behalten, länger zuhause wohnen bleiben können und sich sozial eingebunden fühlen. Das Amt für Gesundheitsvorsorge unterstützt und berät Gemeinden beim Aufbau von kommunalen Netzwerken für Bewegung und Begegnung im Alter:

Rauchfreie Spielplätze

Das Amt für Gesundheitsvorsorge unterstützt die Gemeinden im Rahmen des kantonalen Tabakpräventionsprogramms bei der Umsetzung von rauchfreien Spielplätzen:

Jugendschutz, Alkohol und Tabak

Fachliche Unterstützung und Beratung zum Thema Jugendschutz in den Gemeinden:

Broschüre «Ich heb mir Sorg!»

Vielen Menschen drückt die Corona-Pandemie und ihre Auswirkungen aufs Gemüt. Sie verunsichert, kann Sorgen und Ängste zur Folge haben oder Einsamkeit auslösen. Die Broschüre «Ich heb mir Sorg!» des Ostschweizer Forums für Psychische Gesundheit gibt anhand der bewährten Impulse für psychische Gesundheit konkrete Anregungen zur Förderung des Wohlbefindens in Zeiten von Corona:

ENSA-Kurse - Erste Hilfe für psychische Gesundheit

Die Stiftung Pro Mente Sana bietet Erste-Hilfe-Kurse für psychische Gesundheit an, denn: Erste Hilfe leisten kann jede und jeder – auch bei psychischen Notfällen! An vier Abenden lernen die Teilnehmenden anhand von praktischen Übungen, wie man bei einer psychischen Krise reagiert, psychische Leiden frühzeitig erkennt und die betroffene Person darauf ansprechen und unterstützen kann.

Sind Sie interessiert an einem Erste-Hilfe-Kurs für psychische Gesundheit in Ihrer Gemeinde? Für weitere Informationen dürfen Sie sich gerne an Tânia Soares, Fachstelle Psychische Gesundheit, wenden: tania.soares@sg.ch / Tel. 058 229 22 85

Themenweg «Impulse zum Wohlbefinden»

Der Themenweg des Ostschweizer Forums für Psychische Gesundheit kann von Gemeinden, Vereinen, Schulen, Unternehmen usw. kostenlos ausgeliehen werden. Er wird jeweils für eine befristete Zeit, beispielsweise entlang einer beliebten Wegstrecke oder auf einem öffentlichen Platz, aufgestellt. Die kurzen, informativen Texte können im Vorbeigehen gelesen werden und sollen zum Nachdenken und zum Austausch über das psychische Wohlbefinden anregen. Um möglichst viele Personen zu erreichen, kann das Aufstellen des Themenweges mit einer Information an die Medien, einer Eröffnungsveranstaltung oder Begleitanlässen verbunden werden.

Kochkurse für Kinder

«KiKo – Kinder kochen» ist ein Freizeitangebot der nationalen Gesundheitsinitiative «Fit4future» mit dem Ziel, Kinder durch spielerisch vermitteltes Wissen fürs Kochen zu begeistern sowie für eine ausgewogene Ernährung zu sensibilisieren. Kinder im Primarschulalter schwingen an vier bis acht Halbtagen den Kochlöffel und werden von Fachpersonen begleitet. Mögliche Veranstalter sind Gemeinden, Schulen, Elternvereine oder Ferienpass-Anbieter. Sämtliche Unterlagen werden von «KiKo» kostenlos zur Verfügung gestellt.

Das Amt für Gesundheitsvorsorge unterstützt interessierte Veranstalter bei der Umsetzung von «KiKo» und übernimmt die Lebensmittelkosten bis max. 500 Franken im Rahmen des kantonalen Programms «Kinder im Gleichgewicht».

Bewegungsförderung und Übergewichtsprävention

Diverse Projekte, Angebote und Beratung rund um Bewegung und Ernährung:

Beratungs- und Unterstützungsangebote finden

Das Ostschweizer Forum für Psychische Gesundheit und das Amt für Gesundheitsvorsorge des Kantons St.Gallen haben ein Online-Verzeichnis zur Suche nach Beratungs- und Unterstützungsangeboten entwickelt. Im Verzeichnis wurden verschiedene bestehende Verzeichnisse aus den Bereichen Gesundheit und Soziales zusammengeführt. St.Galler Gemeinden können das Verzeichnis mit wenig Aufwand auf ihrer eigenen Website einbinden und damit eigene Verzeichnisse ablösen. Die im Verzeichnis erfassten Angebote und Anbieter werden zentral verwaltet und laufend aktualisiert. Für Datenpflege oder Verwaltung fallen für die Gemeinden keine Aufwände an.

Weitere Informationen zum Angebot

Film und Podium: «Einsamkeit hat viele Gesichter»

Film und Podium: «Einsamkeit hat viele Gesichter»

Einsamkeit betrifft viele Menschen. Gemeinsam darüber zu reden, ist wichtig, denn das kann Einsamkeit vorbeugen und Betroffenen helfen, eigene Wege aus der Einsamkeit zu finden. Im Zentrum des Dokumentarfilms stehen sieben Menschen, die einen Einblick in ihr Leben geben und erzählen, wie sich Einsamkeit für sie anfühlt und wie sie damit umgehen.

Vorführung Dokumentarfilm mit Podium und Apéro im Anschluss. Eintritt frei, keine Anmeldung erforderlich.

Neues Angebot für Gemeinden: Café Balance

Neues Angebot für Gemeinden: Café Balance

Café Balance richtet sich an Seniorinnen und Senioren, die gemeinsam in Bewegung bleiben möchten. Der Rhythmikkurs verbessert die Gangsicherheit und vermindert das Sturzrisiko. Bei der anschliessenden Kaffeerunde steht das gesellige Beisammensein im Zentrum.

Sie möchten Café Balance in Ihrer Gemeinde anbieten? Wir vermitteln die Kursleitenden, übernehmen die Kurskosten und unterstützen die Gemeinden bei der Bekanntmachung des Angebots bei der älteren Bevölkerung.

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