Angebote

Das Amt für Gesundheitsvorsorge entwickelt Angebote rund um Gesundheitsförderung und Prävention. Die Fachstelle Gemeinden berät und begleitet Gemeinden und Städte bei der Umsetzung.

Hopp-la – Generationen in Bewegung

Gemeinsam mit der Stiftung Hopp-la bietet das Amt für Gesundheitsvorsorge generationenübergreifende Bewegungsangebote an. Hopp-la setzt sich für attraktive Bewegungs- und Begegnungsräume ein, die gemeinsame körperliche Aktivität sowie den Austausch zwischen den Generationen fördern (z.B. Generationen-Spielplätze).

Leitfaden und Checklisten

Frühe Förderung in der Gemeinde

Angebote der frühen Förderung sind Teil einer umfassenden Kinder- und Jugendhilfe. Der Kanton beschreibt in seiner Strategie «Frühe Förderung» sechs Handlungsfelder und leitet daraus Empfehlungen für die Gemeinden und Fachinstitutionen ab.

Aufbau von Familienzentren

Im Rahmen der Strategie «Frühe Förderung» Kanton St.Gallen stehen für Aufbau und Weiterentwicklung von Familienzentren in den Jahren 2016 bis 2020 Fördergelder zur Verfügung:

Kommunale Netzwerke 65+

Die Förderung von Bewegung und sozialer Teilhabe tragen dazu bei, dass immer mehr ältere Menschen bis ins hohe Alter ihre Autonomie behalten, länger zuhause wohnen bleiben können und sich sozial eingebunden fühlen. Das Amt für Gesundheitsvorsorge unterstützt und berät Gemeinden beim Aufbau von kommunalen Netzwerken für Bewegung und Begegnung im Alter:

Tavolata – gemeinsam kochen und essen

Das Projekt «Tavolata» wurde vom Migros-Kulturprozent initiiert. Engagierte ältere Menschen gründen in ihrer Umgebung eine Tischrunde. Gemeinsam wird gekocht, gegessen und über den Alltag geplaudert. In der Regel kommen die Tavolatas einmal im Monat an einem öffentlichen (z.B. Schulküche, Alters- und Pflegeheim) oder privaten Ort zusammen. Seniorinnen und Senioren lernen neue Leute kennen und geniessen gemeinsam eine gesunde, selbst zubereitete Mahlzeit.

Tavolata und die Fachstelle Gemeinden unterstützen die Gemeinden bei der Organisation einer Informationsveranstaltung für die Bevölkerung. Im Rahmen einer Veranstaltung besteht die Möglichkeit, auf bestehende Mittagstischangebote aufmerksam zu machen oder einen fachlichen Input über Ernährung im Alter zu integrieren.

Schulung: Einsamkeit im Alter

Einsamkeit bewirkt einen erheblichen Leidensdruck und gefährdet nachweislich die Gesundheit der Betroffenen. Die Überwindung von Einsamkeit aus eigener Kraft ist speziell für ältere Menschen, die in ihrer Mobilität und Gesundheit eingeschränkt sind, schwierig. Unterstützung von aussen ist in vielen Fällen unabdingbar.

Im Rahmen der Schulung werden Fachpersonen in aufsuchenden Diensten (z.B. Besuchsdienste, Mahlzeitendienste), aus der Beratung und anderen Organisationen im Altersbereich zum Thema Einsamkeit geschult und lernen Massnahmen kennen, die soziale Teilhabe stärken und dabei unterstützen, Wege aus der Einsamkeit zu finden. Die Teilnehmenden werden zudem befähigt, ihr Wissen an Mitarbeitende in ihrem Arbeitsumfeld weiter zu vermitteln. Ein ebenso wichtiger Bestandteil der Schulung ist der Erfahrungsaustausch über konkrete Fälle aus der Praxis.

Gemeinden können mit Hilfe der Schulung die Verankerung des wichtigen – und angesichts von Covid-19 noch an Bedeutung gewinnenden – Themas «Einsamkeit im Alter» bei ihren Akteurinnen und Akteuren im Altersbereich anstossen bzw. unterstützen. Die Stärkung der sozialen Teilhabe älterer, (noch) zu Hause lebender Personen, kann auch verfrühte Heimeinweisungen vermeiden und Pflegekosten verringern.

Hopp-la - Generationen in Bewegung

Gemeinsam mit der Stiftung Hopp-la bietet das Amt für Gesundheitsvorsorge generationenübergreifende Bewegungsangebote an. Hopp-la setzt sich für attraktive Bewegungs- und Begegnungsräume ein, die gemeinsame körperliche Aktivität sowie den Austausch zwischen den Generationen fördern (z.B. Generationen-Spielplätze).

Rauchfreie Spielplätze

Das Amt für Gesundheitsvorsorge unterstützt die Gemeinden im Rahmen des kantonalen Tabakpräventionsprogramms bei der Umsetzung von rauchfreien Spielplätzen:

Jugendschutz, Alkohol und Tabak

Fachliche Unterstützung und Beratung zum Thema Jugendschutz in den Gemeinden:

ENSA-Kurse - Erste Hilfe für psychische Gesundheit

Jeder zweite Mensch in der Schweiz erleidet einmal im Leben eine psychische Erkrankung.

Seit Anfang Jahr bietet die Stiftung Pro Mente Sana Erste-Hilfe-Kurse für psychische Gesundheit an – ganz nach dem Motto: Erste Hilfe leisten kann jede und jeder – auch bei psychischen Notfällen! An vier Abenden lernen die Teilnehmenden des Erste-Hilfe-Kurses mit praktischen Übungen wie man bei einer psychischen Krise richtig reagiert, psychische Leiden frühzeitig erkennt und die betroffene Person anspricht und unterstützt.

Möchten Sie, dass auch in Ihrer Gemeinde ein Erste-Hilfe-Kurs für psychische Gesundheit stattfindet? Dann können Sie zum Beispiel Ihre Räumlichkeiten für die Kurse kostenlos zur Verfügung stellen. Organisiert und durchgeführt werden die Kurse von Pro Mente Sana und geschulten Instruktor/-innen. Ein Erste-Hilfe-Kurs kostet 380 Franken pro Person. Im Preis enthalten sind Kursmaterial, Zertifikat und Ausweis.

Themenweg «Impulse zum Wohlbefinden»

Der Themenweg des Ostschweizer Forums für Psychische Gesundheit kann von Gemeinden, Vereinen, Schulen, Unternehmen usw. kostenlos ausgeliehen werden. Der Themenweg wird jeweils für eine befristete Zeit beispielsweise entlang einer beliebten Wegstrecke oder auf einem öffentlichen Platz aufgestellt. Die kurzen, informativen Texte und Reflexionsfragen können im Vorbeigehen gelesen werden und sollen zum Nachdenken und zum Austausch über das psychische Wohlbefinden anregen. Um möglichst viele Personen zu erreichen, kann die Aufstellung des Themenweges mit einer Eröffnungsveranstaltung, verschiedenen Begleitanlässen oder einer Information an die Medien verbunden werden.

Kinder fürs Kochen begeistern

«KiKo – Kinder kochen» ist ein Freizeitangebot der nationalen Gesundheitsinitiative «Fit4future» mit dem Ziel, Kinder durch spielerisch vermitteltes Wissen fürs Kochen zu begeistern sowie für eine ausgewogene Ernährung zu sensibilisieren. Kinder im Primarschulalter schwingen an vier bis acht Halbtagen den Kochlöffel und werden von Fachpersonen begleitet. Mögliche Veranstalter sind Gemeinden, Schulen, Elternvereine oder Ferienpass-Anbieter. Sämtliche Unterlagen werden von «KiKo» kostenlos zur Verfügung gestellt.

Das Amt für Gesundheitsvorsorge unterstützt fünf (Schul-)Gemeinden bei der Umsetzung von «KiKo – Kinder kochen» im Rahmen des kantonalen Programms «Ernährung und Bewegung» mit einem einmaligen Beitrag von CHF 500.-

Bewegungsförderung und Übergewichtsprävention

Diverse Projekte, Angebote und Beratung rund um Bewegung und Ernährung:

Immer mehr Spielplätze im Kanton St.Gallen werden rauchfrei

Immer mehr Spielplätze im Kanton St.Gallen werden rauchfrei

Das Amt für Gesundheitsvorsorge unterstützt die Gemeinden im Kanton St.Gallen bei der Umsetzung von rauchfreien Spielplätzen. Nach St.Gallen, Wil und Lütisburg ist nun auch die Gemeinde Gaiserwald dabei. Rapperswil-Jona und Nesslau folgen, weitere Gemeinden sind interessiert. Die Besucher und Besucherinnen von Spielplätzen werden durch fröhlich gestaltete Hinweistafeln gebeten, das Rauchen zu unterlassen. In Gaiserwald hofft man, dass die zusätzlich angebrachten Tafeln Beachtung finden und auch Wirkung zeigen.

FM1 Today berichtete am 2. Juni 2020 über das Projekt
Informationen für interessierte Gemeinden

Cyclomania – nationale Velo-Challenge 2020

Cyclomania – nationale Velo-Challenge 2020

Pro Velo Schweiz hat eine kommunale Veloförderaktion entwickelt, die im September 2020 zum ersten Mal stattfindet. Gemeinden oder Regionen können sich jetzt anmelden und ihre Bevölkerung an der grossen Velo-Challenge im September 2020 mitfahren lassen. Die Teilnehmenden sammeln für die Kilometer und Etappen, die sie zu Fuss oder mit dem Velo zurücklegen, Punkte und Preise.

Mehr erfahren: www.cyclomania.ch