Kinder lernen schon früh, Emotionen auszudrücken und bei sich und anderen zu erkennen. Gefühle einordnen, benennen können und verstehen, sind wichtige Entwicklungsschritte, die die Lebenskompetenzen fördern und zur psychischen Gesundheit beitragen.
Die illustrierten EmoSi-Karten helfen insbesondere jüngeren Kindern auf spielerische Art dabei, ihren Gefühlen Ausdruck zu verleihen. Emotionen und Situationen werden altersgerecht thematisiert und so besser verstanden. Betreuungs- und Lehrpersonen können die Karten auf vielfältige Weise einsetzen.
Die EmoSi-Karten können zum Preis von Fr. 20.– bzw. Fr. 30.– bestellt werden (Bestellformular).
*Für Bestellungen aus den Kantonen SG, AI und AR sowie aus dem Fürstentum Liechtenstein gilt der günstigere Preis, weil das Ostschweizer Forum für Psychische Gesundheit (OFPG) Mitherausgeber des Kartensets ist. (SG, AI, AR und FL sind Mitglied des OFPG.)
Die insgesamt 38 Karten umfassen 10 Emotionskarten (Nr. 1-10) und 28 Situationskarten (Nr. 11-38). Sie stehen für verschiedene Gefühlslagen oder Situationen aus dem Alltag von Kindern. Die Deutung zu den Emotionen und Situationen, die als Vorlage für die Illustrationen dienten, finden Sie in dieser Übersicht (PDF)
Die SuS können anhand von Beispielen (z. B. Geschichten) Gefühle und Interessen beschreiben und Unterschiede und Gemeinsamkeiten benennen.
Die Betreuungs-/Lehrperson oder die Kinder wählen eine Situationskarte aus. Anschliessend wird nach der Emotionskarte gesucht, die zur Situationskarte passt.
keines
Die SuS können eigene Emotionen artikulieren und Emotionen der anderen wahrnehmen.
Die Betreuungs-/Lehrperson wählt eine Emotionskarte aus und stellt Fragen, die in Bezug dazu stehen.
keines
Die SuS können eigene Emotionen artikulieren und Emotionen der anderen wahrnehmen.
Es wählt jemand eine Karte aus und schildert, weshalb er/sie diese Karte ausgewählt hat.
Wenn es sich um eine positive Karte handelt:
Wenn es sich um eine negative Karte handelt:
keines
Die SuS können eigene Emotionen artikulieren und Emotionen der anderen wahrnehmen.
Jedes Kind befestigt im Morgen- oder Nachmittagsritual eine Klammer an derjenigen Karte, die seiner aktuellen Gefühlslage am ehesten entspricht.
Wäscheklammern
Vielfältige Bewegungsmöglichkeiten unterstützen die gesunde physische und psychische Entwicklung. Mädchen und Jungen drücken mit ihrem Körper Gefühle und Empfindungen aus.
Die Betreuungs-/Lehrperson zieht eine Karte und stellt nun pantomimisch das Gefühl dar (z. B. Freude), indem sie lächelt und tanzt. Haben die Kinder das Gefühl erraten, sollen sie dieses Gefühl selbst ausdrücken.
Woran habt ihr das Gefühl erkannt?
keines
Mädchen und Jungen drücken mit ihrem Körper Gefühle und Empfindungen aus.
Die Betreuungs-/Lehrperson bittet die Kinder, sich in einem Kreis aufzustellen. Sie flüstert nun dem Kind rechts ein Gefühl ins Ohr, zum Beispiel Trauer, Glück oder Erstaunen. Per stille Post, also durch Flüstern, gibt das Kind die Anweisung an das nächste Kind rechts neben ihm weiter. Das letzte Kind stellt das Gefühl pantomimisch dar. Alle Kinder beurteilen, ob das losgeschickte Gefühl richtig angekommen ist. Dann darf sich das darstellende Kind ein Gefühl ausdenken (oder eine Karte ziehen), das es seinem Nachbarn rechts von ihm ins Ohr flüstert.
keines
Die SuS können eigene Emotionen artikulieren und Emotionen der anderen wahrnehmen.
Die Betreuungs-/Lehrperson wählt einige Gefühle aus dem Kartenset aus, die bereits mit den Kindern besprochen wurden (z. B. glücklich, traurig, ängstlich, wütend, sich wohl fühlen, sich stark fühlen, eifersüchtig, jemanden gut mögen), und hängt diese für die Kinder sichtbar auf. Die Kinder können am Morgen eine Wäscheklammer mit ihrem Namen an ihr Gefühl heften. Es ist wichtig, bei negativen Gefühlen die Kinder in Ruhe darauf anzusprechen. Im Laufe des Tages darf die Markierung auch verschoben werden.
Wäscheklammern
Die SuS können ihre Gefühle und Gedanken sowie Erlebnisse und Erfahrungen verbal oder nonverbal mit Unterstützung zum Ausdruck bringen.
Die Betreuungs-/Lehrperson wählt mit den Kindern eine Emotionskarte aus, zum Beispiel jene mit einem traurigen Kind. Sie spricht mit den Kindern darüber, wie man auf Botschaften des eigenen Körpers und jene eines anderen reagieren kann. Sie sammelt mit den Kindern Möglichkeiten, wie sie auf die Gefühle anderer Kinder reagieren können: zum Beispiel trösten, mit dem anderen Kind spielen oder das Kind in Ruhe lassen. Dadurch erfahren die Kinder, wie sie auf Personen mit einer entsprechenden Körperhaltung zugehen können.
keines
Mädchen und Jungen drücken mit ihrem Körper Gefühle und Empfindungen aus.
Immer zwei Kinder zusammen erhalten eine Emotionskarte. Ein Kind versucht die abgebildete Situation mit der entsprechenden Emotion möglichst genau nachzustellen. Das andere Kind (oder die Lehrperson) macht ein Foto mit der Handykamera. Diese Bilder werden anschliessend gezeigt und der richtigen Bildkarte zugeordnet. Dann werden die Rollen getauscht.
Handykamera
Mädchen und Jungen drücken mit ihrem Körper Gefühle und Empfindungen aus.
Ein Kind wählt eine Emotionskarte aus. Ein zweites Kind spielt nun den Bildhauer/die Bildhauerin und formt aus seinem Gegenüber die Situation auf der Karte nach. Nur der Bildhauer/die Bildhauerin darf die Statue formen. Anschliessend findet eine Ausstellung statt und die Bildhauer/die Bildhauerinnen besuchen die Kunstwerke und vergleichen sie mit der Karte. Es ist auch möglich, die Karten einzusammeln, zu mischen. Die Bilderhauer/die Bildhauerinnen ziehen eine Karte und suchen das entsprechende «Werk».
Keines
Die SuS können anhand von Beispielen (z. B. Geschichten) Gefühle und Interessen beschreiben und Unterschiede und Gemeinsamkeiten benennen.
Jedes Kind erhält eine Emotionskarte. Die Betreuungs-/Lehrperson gibt nun eine Anweisung, welche Gefühle sich finden und in einer Gruppe zusammenstehen sollen:
keines
Mädchen und Jungen drücken mit ihrem Körper Gefühle und Empfindungen aus.
Jedes Kind erhält eine Karte, die eine Emotion darstellt. Das Kind fühlt sich hinein und geht in dieser Emotion durch den Raum (fröhlich hüpfen, wütend stampfen usw.). Nach einer Weile werden die Karten getauscht und es geht mit einer neuen Emotion weiter.
keines
Die SuS können eigene Emotionen artikulieren und Emotionen der anderen wahrnehmen.
Was sagt die Person / sagen die Personen auf den Bildern? Die Kinder erhalten eine leere Sprechblase und fügen einen Text ein. Anschliessend lesen sie diesen laut vor. Die Kinder dürfen raten, auf welchem Bild der Text passen würde.
leere Sprechblasen zum Beschriften
Die SuS können eigene Emotionen artikulieren und Emotionen der anderen wahrnehmen.
Die Betreuungs-/Lehrperson liest eine Geschichte vor oder erzählt sie frei (evtl. aus einem Bilderbuch). Die Kinder hören zu und melden sich, wenn ein Gefühl beschrieben wird. Auf welcher Emotionskarte ist dieses abgebildet?
Eine (Bilder-)Geschichte mit möglichst vielfältigen Emotionen.