Frühe Förderung

Im Leben eines Menschen ist die frühe Kindheit für eine gesunde und gelingende psychosoziale und gesundheitliche Entwicklung von entscheidender  Bedeutung. In der Prävention gilt die «Frühe Förderung» als eines der wichtigsten Handlungsfelder, weil sich die Belastungsfaktoren und fehlenden Schutzfaktoren in der Frühen Kindheit auf weitere, später entwickelte Belastungsfaktoren und Schutzfaktorendefizite auswirken.

«Frühe Förderung» umfasst verschiedene Massnahmen und Angebote, die im Rahmen der Unterstützung von Familien, familienergänzenden Kinderbetreuung, Gemeindeentwicklung, Gesundheitsförderung und Prävention, Integrationsförderung oder als Vorbereitung des Schuleintritts stattfinden.

Angesichts der Komplexität der «Frühen Förderung»  ist eine interdisziplinäre Zusammenarbeit notwendig. Das Amt für Gesundheitsvorsorge hat zusammen mit dem Amt für Soziales, dem Amt für Volksschulen und dem Kompetenzzentrum Integration und Gleichstellung die Plattform «FILFALT – von Anfang an» lanciert, um ein vernetztes und koordiniertes Handeln im Kanton St.Gallen zu fördern. Gemeinsam mit Gemeinden, Städten und Akteurinnen und Akteuren der Frühbereichspraxis werden gesundheits- und entwicklungsförderliche Rahmenbedingungen geschaffen, um Kleinkindern ihrem Alter, ihren individuellen Fähigkeiten und Möglichkeiten sowie ihrem kulturellen Hintergrund entsprechend gleichwertige Chancen in ihrer individuellen Entwicklung zu eröffnen.

Frühe Förderung

Frühe Förderung

Der Kanton St.Gallen engagiert sich gemeinsam mit den Gemeinden, Städten sowie Akteurinnen und Akteuren der Frühbereichspraxis, damit alle Kinder gute Startchancen ins Leben haben.

Neue Studie zu Kinderrechten: Weniger Druck, mehr Freiraum!

Neue Studie zu Kinderrechten: Weniger Druck, mehr Freiraum!

Wie werden die Kinderrechte in der Schweiz aus Sicht von Kindern und Jugendlichen umgesetzt? Erstmals wurden dazu 1700 Kinder und Jugendliche zwischen 9 und 17 Jahren von UNICEF und dem Institut für Soziale Arbeit und Räume der Ostschweizer Fachhochschule befragt. Die Ergebnisse zeigen: Kinder und Jugendliche wünschen sich insbesondere mehr Spiel- und Freiräume, mehr Mitsprachemöglichkeiten, weniger Stress und weniger Leistungsdruck.

Kinderrechte-Studie Schweiz und Liechtenstein 2021

Die Natur spielerisch erleben

Die Natur spielerisch erleben

Kinder brauchen täglich frische Luft, Tageslicht und die Möglichkeit sich auszutoben. Der Wald, ein Park oder der Garten ermöglichen faszinierende Erlebnisse beim Spielen draussen in der Natur. Im Rahmen des kantonalen Programms «Kinder im Gleichgewicht» wurden zwölf unkomplizierte Spielideen für Kinder ab zwei Jahren zusammengestellt. Die Spiele unterstützen gemeinsame Erkundungstouren - insbesondere im Wald. Entdecken Sie, wie wenig es für eine inspirierende und kreative Beschäftigung der Kinder im Freien braucht.

Spielideen für Wald, Park und Garten

Erste Resultate von «Kinder im seelischen Gleichgewicht»

Erste Resultate von «Kinder im seelischen Gleichgewicht»

Kinder, die in einem belasteten Umfeld aufwachsen, haben ein deutlich höheres Risiko, später selber an einer psychischen Erkrankung zu leiden. Hier lohnt es sich, genauer hinzuschauen: Wie können wir Kinder und ihre Familien möglichst niederschwellig unterstützen? Das Projekt «Kinder im seelischen Geleichgewicht» setzt genau hier an. Von der Bestandsaufnahme der bestehenden Angebote, einer Analyse der Angebotslücken, der Verbesserung beim Auffinden von Hilfsangeboten über ein neues Online-Tool bis hin zur Vernetzung und Lückenschliessung konnte in den letzten vier Jahren bereits Einiges erreicht werden.