Frühe Förderung

Im Leben eines Menschen ist die frühe Kindheit für eine gesunde und gelingende psychosoziale und gesundheitliche Entwicklung von entscheidender  Bedeutung. In der Prävention gilt die «Frühe Förderung» als eines der wichtigsten Handlungsfelder, weil sich die Belastungsfaktoren und fehlenden Schutzfaktoren in der Frühen Kindheit auf weitere, später entwickelte Belastungsfaktoren und Schutzfaktorendefizite auswirken.

«Frühe Förderung» umfasst verschiedene Massnahmen und Angebote, die im Rahmen der Unterstützung von Familien, familienergänzenden Kinderbetreuung, Gemeindeentwicklung, Gesundheitsförderung und Prävention, Integrationsförderung oder als Vorbereitung des Schuleintritts stattfinden.

Angesichts der Komplexität der «Frühen Förderung»  ist eine interdisziplinäre Zusammenarbeit notwendig. Das Amt für Gesundheitsvorsorge hat zusammen mit dem Amt für Soziales, dem Amt für Volksschulen und dem Kompetenzzentrum Integration und Gleichstellung die Plattform «FILFALT – von Anfang an» lanciert, um ein vernetztes und koordiniertes Handeln im Kanton St.Gallen zu fördern. Gemeinsam mit Gemeinden, Städten und Akteurinnen und Akteuren der Frühbereichspraxis werden gesundheits- und entwicklungsförderliche Rahmenbedingungen geschaffen, um Kleinkindern ihrem Alter, ihren individuellen Fähigkeiten und Möglichkeiten sowie ihrem kulturellen Hintergrund entsprechend gleichwertige Chancen in ihrer individuellen Entwicklung zu eröffnen.

Frühe Förderung

Frühe Förderung

Der Kanton St.Gallen engagiert sich gemeinsam mit den Gemeinden, Städten sowie Akteurinnen und Akteuren der Frühbereichspraxis, damit alle Kinder gute Startchancen ins Leben haben.

Veranstaltung - Eltern und strahlende Sterne

Veranstaltung - Eltern und strahlende Sterne

Eine Anleitung zu einem glücklichen Leben mit Kindern

Welche Eltern kennen sie nicht, die Stresssituationen im Familienalltag oder die Achterbahnfahrt des Lebens mit Kindern? Dr. Thomas Fuchs, promovierter Diplompsychologe, Familientherapeut und Vater von drei Töchtern, ist Autor verschiedener Bücher wie «Familienglück: von Elternglück und strahlenden Sternen».

Mit viel Erfahrung, Einfühlungsvermögen und Humor nimmt er am 27. November die heutige Erziehung, das Leben mit Kindern und das Elternglück in den Fokus. Ganz nach einem Zitat des englischen Dichters John Wilmot, der meint: «Bevor ich heiratete, hatte ich sechs Theorien über Kindererziehung. Jetzt habe ich sechs Kinder und keine Theorie.»

An der anschliessenden Podiumsdiskussion mit Regierungsratspräsidentin Heidi Hanselmann, Stadtrat Markus Buschor und Dr. Susanne Stronski, Co-Leiterin von ScolarMed, wird der Einfluss des Schulalltags auf das Familienleben thematisiert.

Die Veranstaltung ist kostenlos und richtet sich an Eltern und andere Interessierte.

Wann: Mittwoch, 27. November 2019
Zeit: 19:00 – 21:00 Uhr, anschliessend Apéro
Wo: Centrum St.Mangen, Magnihalden 15, 9000 St.Gallen

Eine Anmeldung ist erwünscht, Kurzentschlossene sind ebenfalls willkommen.

Weitere Informationen und Anmeldung

Kampagne «Wir machen das. St.Gallen impft!»

Kampagne «Wir machen das. St.Gallen impft!»

Bis Mitte September 2019 wurden dem Bundesamt für Gesundheit 210 Maserninfektionen in der Schweiz gemeldet. Im Vergleich zum selben Zeitraum 2018 mit 48 gemeldeten Fällen sind dies fünfmal mehr. Zwei der mit Masern erkrankten Menschen sind an den Folgen der Infektion gestorben. Es ist daher nicht verwunderlich, dass die Medien dieses Jahr den übertragbaren Krankheiten und Impfungen zum Schutz vor Ansteckungen besondere Aufmerksamkeit geschenkt haben.

Förderung der psychischen Gesundheit in der frühen Kindheit

Förderung der psychischen Gesundheit in der frühen Kindheit

Die Stiftung Gesundheitsförderung Schweiz hat Empfehlungen zur Förderung der psychischen Gesundheit in der frühen Kindheit veröffentlicht. Die Empfehlungen richten sich an Fachpersonen im Schwangerschafts-, Säuglings- und Kleinkindbereich. Die Broschüre fasst die wichtigsten Punkte übersichtlich zusammen und soll Fachpersonen dabei unterstützen, Voraussetzungen für die Stärkung der psychischen Gesundheit von jungen Kindern mit Eltern und weiteren Bezugspersonen zu thematisieren.