Kantonales Tabakpräventionsprogramm

Der Kanton St.Gallen hat von 2012 bis 2016 ein erstes, kantonales Tabakpräventionsprogramm umgesetzt. Das Folgeprogramm läuft seit dem 1. Januar 2017. Es verfolgt weiterhin als besonderes Anliegen die Verringerung des Tabakkonsums bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen.

Das Präventionsprogramm sieht verschiedene Massnahmen zur Verhinderung des Einstiegs und zur Förderung des Ausstiegs vor. Zudem soll der Vollzug der Tabakgesetzgebung im Jugendschutz und Schutz vor Passivrauch sichergestellt werden.

Das Tabakpräventionsprogramm des Kantons St.Gallen - getragen vom Amt für Gesundheitsvorsorge, der Lungenliga St.Gallen und dem Amt für Sport - wird durch den Tabakpräventionfonds des Bundesamts für Gesundheit BAG und den Kanton St.Gallen finanziert.

Projekte und Massnahmen

Ungenügender Jugendschutz beim Alkoholkauf im Internet

Ungenügender Jugendschutz beim Alkoholkauf im Internet

Gemäss den Resultaten einer aktuellen Schülerbefragung aus dem Raum Bern ist der Alkohol- und Tabakkonsum bei Jugendlichen im Jahr 2020 gestiegen. Die Einschränkungen für Restaurants, Bars und Clubs im Zuge von Corona haben zudem den Verkauf von Alkohol und Tabak übers Internet und über Lieferdienste ansteigen lassen. Diese Entwicklung stellt den Jugendschutz vor neue Herausforderungen. Erfahrungen aus dem Ausland zeigen, dass durchaus Möglichkeiten für die Altersprüfung beim Verkauf übers Internet zur Verfügung stünden. Auch die Durchführung von Testkäufen im Onlinehandel und bei Lieferdiensten wird zurzeit geprüft.

Erste Resultate von «Kinder im seelischen Gleichgewicht»

Erste Resultate von «Kinder im seelischen Gleichgewicht»

Kinder, die in einem belasteten Umfeld aufwachsen, haben ein deutlich höheres Risiko, später selber an einer psychischen Erkrankung zu leiden. Hier lohnt es sich, genauer hinzuschauen: Wie können wir Kinder und ihre Familien möglichst niederschwellig unterstützen? Das Projekt «Kinder im seelischen Geleichgewicht» setzt genau hier an. Von der Bestandsaufnahme der bestehenden Angebote, einer Analyse der Angebotslücken, der Verbesserung beim Auffinden von Hilfsangeboten über ein neues Online-Tool bis hin zur Vernetzung und Lückenschliessung konnte in den letzten vier Jahren bereits Einiges erreicht werden.

Mediennutzung und Gesundheit von Jugendlichen

Mediennutzung und Gesundheit von Jugendlichen

Viele Jugendliche in der Schweiz leiden unter gesundheitlichen Beschwerden wie Kopf- und Rückenschmerzen, Müdigkeit oder Konzentrationsschwierigkeiten. Forschende der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften ZHAW vermuten aufgrund der Resultate der neusten James-Studie Zusammenhänge zwischen bestimmten Formen von Mediennutzung und diesen gesundheitlichen Beschwerden.

Weitere Informationen dazu: JAMESfocus 2020
Die gesamte JAMES-Studie: Ergebnisbericht JAMES-Studie 2020